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Saturday, May 19, 2012
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Der Schutz des eigenen Netzwerks vor Malware, Hackern oder Datenspionen zählt zu den wichtigsten Aufgaben in jedem Unternehmen. Der Auswahl einer passenden Sicherheitslösung kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Denn sie soll Viren & Co. nicht nur schnell und sicher abwehren, sondern darf auch die Netzwerkperformance nicht belasten. Aber das gelingt nicht allen. Maik Wetzel, Vertriebsleiter von DATSEC für die ESET-Produkte in Deutschland, beantwortet hier die für den IT-Verantwortlichen bedeutsamen Fragen.
 
   
Maik Wetzel, ESET-Distribution Deutschland
Herr Wetzel, warum empfehlen Sie, gerade jetzt in IT-Security zu investieren?

Nie war die Bedrohung durch Malware, Hacker oder Datenspione größer als heute. Gleichzeitig lässt die Wirtschaftskrise die Preise von Sicherheitssoftware purzeln – obwohl deren Qualität und Leistung permanent ansteigen. Dafür sorgen innovative Hersteller wie ESET, die mit proaktiven Erkennungsmethoden auch unbekannte Schädlinge beseitigen. Kurzum: Im Moment erhält man zukunftssicheren Schutz für wenig Geld.

Worauf sollte man bei der Anschaffung einer Sicherheitslösung achten?

Aus technischer Sicht sollte man auf Softwareprodukte mit modernen Erkennungstechnologien wie ThreatSense® von ESET setzen. Diese bestechen durch eine hohe Erkennungsleistung und einen geringen Verbrauch an Systemressourcen. Das ist auf den Servern und an jedem einzelnen Arbeitsplatzrechner spürbar und erhöht die Produktivität.

Hersteller mit einer breiten Produktpalette besitzen einen entscheidenden Vorteil: Sie bieten umfassende, aufeinander abgestimmte Sicherheitslösungen an! Diese können betriebssystemübergreifend – von Symbian über Windows bis Mac OS X – schützen und eine leichte Administrierbarkeit garantieren. Dies ist in (wachsenden) Netzwerken mit ihren individuellen Schutzanforderungen von Servern, Clients, mobilen Geräten und Wechseldatenträgern enorm wichtig. Und minimiert die Betriebskosten.

Unsere Experten empfehlen generell eine betriebswirtschaftliche Betrachtung aller potenziellen Kosten. Denn die vermeintlich günstigste Lösung entpuppt sich schnell als teures Unterfangen, wenn beispielsweise die notwendige Anschaffung neuer Client-/Server-Hardware, Ausfallzeiten durch Fehlalarme oder der wahre Administrationsaufwand mit teurem Support nicht genügend berücksichtigt wurden.

Reicht denn eine gute Antivirensoftware aus?

Ganz klar: Nein, denn die Bedrohungen werden immer gefährlichen und komplexer. Die ESET-Experten empfehlen daher ein Sicherheitssystem, das auf drei Säulen beruht.

1. Technischer Ansatz: Moderne Antimalwarelösungen auf allen Geräten/Rechnern/Servern plus professionelle Firewall als Grundschutz.

2. Praktischer Ansatz: Permanente Aktualisierung von Betriebssystemen und installierter Software.

3. Mentaler Ansatz: Der verantwortungsbewusste Umgang aller Mitarbeiter mit dem Thema Sicherheit.

Wähnen sich demnach viele Anwender in einer trügerischen Sicherheit?

Eindeutig. Viele vertrauen nur auf den Schutz der installierten Sicherheitslösungen, weil sie sich schlichtweg zu wenig mit IT-Sicherheit auskennen oder befassen (wollen).

Fakt ist, dass Cyberkriminelle alle Wege nutzen, um ans Ziel zu kommen. Dazu zählen vor allem Sicherheitslücken im Betriebssystem oder in der Software, aber auch die Unwissenheit oder Unvorsicht vieler Anwender. Diese schließen infizierte USB-Sticks an den Arbeitsplatzrechner an, versenden Daten und Informationen über Messenger und breiten in sozialen Netzwerken ihr gesamtes (Arbeits-)leben aus. Hier muss der IT-Verantwortliche eingreifen und seinen Kollegen erklären, in welche Gefahr sie sich und das Netzwerk bringen. Aufklärung und Weiterbildung sind Trumpf.

Welche drei Top-Gefahren erwarten Sie für 2010?

Allgemein erwarten wir, dass Malware-Attacken 2010 noch trickreicher und gefährlicher durchgeführt werden. Einige Trends kristallisieren sich bereits jetzt heraus:

1. Soziale Netzwerke werden noch stärker im Visier von Cyberkriminellen stehen.

2. Mobile Geräte, allen voran Smartphones, und auch Apple-Rechner werden Angriffsziele.

3. Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Software werden weiter ausgenutzt werden.
   
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Talstraße 84
D-07743 Jena

Telefon: 03641/6378-3
www.eset.de

 

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